Geschichte

Die RLS ist auf einer Gründungsversammlung am 6. Juli 1991 unter dem Namen „Brandenburger Verein für politische Bildung ‚Rosa Luxemburg‘“ in Potsdam gegründet worden. Zu den 23 Gründungsmitgliedern gehörten Wissenschaftler, Politiker, Kunst- und Kulturschaffende sowie an linker politischer Bildungsarbeit interessierte Bürger aus dem Land Brandenburg. Zu ihnen gehörten Dr. Werner Bethge, Prof. Dr. Reinhard Brühl, Prof. Dr. Kurt Finker, Prof. Dr. Werner Hänisch, Prof. Dr. Dorothea Götz, Prof. Dr. Helmut Hanke, Prof. Dr. Anton Latzo, Prof. Dr. Klaus Lingner,  Dr. Kurt Libera, Dr. Fritz Reinert, Prof. Dr. Werner Sternkopf, Prof. Dr. Elfriede Teumer, Dr. Werner Teumer, Dr. Dieter Wollenberg, Heinz Vietze,  u. a..

Die RLS Brandenburg versteht sich laut ihrer Satzung als Trägerin der politischen Bildungsarbeit linker weltanschaulicher Ansichten. Seit Beginn der Arbeit standen vor allem Themen der umfassenden Aufarbeitung der DDR-Geschichte, der gesamten deutschen Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert, außen- und friedenspolitische Fragen sowie Themen der Militär- und Sicherheitspolitik im Mittelpunkt. Außerdem beschäftigte sich der Verein mit politischen und künstlerischen Biographien im 20. Jahrhundert, die ganz wesentlich die Reihe „Erlebte Geschichte“ prägte. Zu den Gästen dieser Reihe gehörten u. a. Lothar Bisky, Hans Otto Bräutigam, Ruth Fuchs, Walter Jens, Inge Jens, Herman Kant, Heinrich Fink, Gottfried Forck, Karl Gass, Erwin Geschonneck, Gregor Gysi, Klaus Höpcke, Lothar de Maiziere, Walter Momper, Heinz Florian Oertel, Albrecht Schönherr, Friedrich Schorlemmer, Gustav Adolf Schur, Steffi Spira, Barbara Thalheim, Markus Wolf u.a.

Seit Ende der neunziger Jahre konzentrierte sich die RLS – unter Beibehaltung ihrer bisherigen Themen und Veranstaltungsformen – stärker darauf, wissenschaftliche Kolloquia bzw. Diskussionsworkshops zu unterschiedlichen Projekten zu etablieren. Im Dezember 1997 fand das 1. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik unter dem Titel „Konflikt – Konfrontation – Kooperation. Deutsch-deutsche Beziehungen in vierzig Jahren Zweistaatlichkeit“  und 1999 das 1. Friedens- und Militärpolitische Symposium zu „50 Jahre Nato. Bilanz und Perspektiven“ statt. Die nunmehr jährlich stattfindenden Veranstaltungen dieser Reihe sowie ihre Tagungspublikationen haben das Gesicht der Brandenburger Rosa-Luxemburg-Stiftung in den letzten Jahren nachhaltig geprägt.

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