24. April 2017 Diskussion/Vortrag Rentenreform

Wie weiter mit den Ost-Renten?

Information

Veranstaltungsort

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Schloßstraße 12
14467 Potsdam

Zeit

24.04.2017, 18:00 - 20:30 Uhr

Veranstalter

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Themenbereiche

Staat / Demokratie

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Rentenreform

Im Zuge der aktuellen Reformen will die Bundesregierung die Renten in Ost und West angleichen. Damit verspricht sie, was auch 28 Jahre nach dem Mauerfall noch nicht eingelöst ist: Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland erhalten im Vergleich noch immer deutlich niedrigere Altersbezüge für gleiche berufliche Leistungen. Schuld sind nicht nur prekäre Beschäftigung, unterbrochene Erwerbsbiographien und niedrige Löhne, sondern auch die unzureichende Überleitung von DDR-Alterssicherungsansprüchen in die bundesdeutsche gesetzliche Rentenversicherung. Das betrifft nicht nur alte Menschen, sondern wirkt sich auch auf jüngere Jahrgänge aus.

Die Bundesregierung will nun bis 2025 die Rentenwerte angleichen, die Umwertung der ostdeutschen Rentenansprüche soll dafür schrittweise wegfallen.

Doch ist damit wirklich ein Ende der Ungleichheit erreicht? Womit müssen jetzige und künftige Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland rechnen? Wie sind die aktuellen Pläne zu bewerten? Und wie gelingt eine wirkliche Anerkennung der Lebensleistung ostdeutscher Beschäftigter?

Auf der Abendveranstaltung werden diese Fragen mit Blick auf die aktuellen Pläne der Bundesregierung kontrovers diskutiert.

Programm

18:00 Uhr Begrüßung
Dr. Dagmar Enkelmann (Vorsitzende des Vorstands der Rosa-Luxemburg-Stiftung)

18:15 Uhr Kurz-Input: Stand der rentenpolitischen Debatte
Matthias W. Birkwald (MdB, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag)

18: 30 Uhr Podium: Wie weiter mit der Rentenangleichung?

Diana Golze (Landesministerin für Arbeit und Soziales in Brandenburg, DIE LINKE)
Christian Hoßbach (stellvertretender Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg)
Dr. Joachim Rock (Abteilungsleiter Sozialpolitik des Paritätischen Wohlfahrtsverbands)
Moderation: Dr. Julia Bär (Geschäftsführerin der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg)
Anschließend offene Diskussion

20:30 Uhr Schlusswort
Steffen Kludt (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg)

Im Anschluss Empfang mit Getränken und Snacks im Foyer

Wir bitten um Anmeldung unter info@bbg-rls.de

Standort

Kontakt

Dr. Julia Bär

Telefon: +49 331 8170432